Der Mechanikermeister für Reifen- und Vulkanisationstechnik ist eine Aufstiegsfortbildung nach der Handwerksordnung (HwO), die Fachkräfte zur Leitung und Verwaltung von Reifen- und Vulkanisationsbetrieben befähigt. Mit diesem Abschluss sind Sie berechtigt, einen Betrieb zu führen, Lehrlinge auszubilden und qualifizierte Fachentscheidungen in der Reifen- und Vulkanisationstechnik zu treffen.
Dauer
12 Monate
oder 30 Mon. Teilzeit
Lehrgangskosten
3.500–7.500 €
Gehalt danach
ab 4.100 €
nach Abschluss
Prüfung
Meisterprüfung
Als Mechanikermeister für Reifen- und Vulkanisationstechnik leiten Sie einen Fachbetrieb, planen und kontrollieren Reifen- und Vulkanisationsarbeiten sowie Betriebsabläufe. Sie verantworten Qualitätssicherung, Kundenberatung, Personalführung und Ausbildung von Lehrlingen. Zudem bearbeiten Sie komplexe Reparaturen und Rekonstruktionen von Reifen und führen technische Inspektionen durch.
Reifen- und Vulkanisationsfachbetriebe, Autoreparaturwerkstätten mit Reifen-Abteilung, Kfz-Betriebe, Pannendienste und Logistik-Unternehmen mit Reifen-Service, Reifenhändler, kommunale und industrielle Fuhrparks, Flottenbetreiber
Erfolgreicher Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung (Vulkaniseur oder Reifen- und Vulkanisationstechniker) und mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung in Vollzeitbeschäftigung oder entsprechende Teilzeiterfahrung. Alternativ ist eine sechsjährige einschlägige Berufserfahrung ohne abgeschlossene Berufsausbildung zulässig.
Sie vertiefen Ihr Wissen in Reifen- und Vulkanisationstechnik, Werkstoffkunde, Maschinen- und Anlagenkunde sowie Reparatur- und Rekonstruktionsmethoden. Die Fortbildung umfasst ferner Betriebswirtschaft, Personalführung, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rechtliche Grundlagen des Handwerks sowie Ausbilderpädagogik.
Die Meisterprüfung wird von der zuständigen Handwerkskammer (HWK) durchgeführt und besteht aus vier Prüfungsteilen: Praktische Meisterprüfung (Arbeitsproben und Gesellenstück), Fachtheorie, Betriebswirtschaft/Recht/Sicherheit und Pädagogik (Ausbildereignungsprüfung).
Prüfungsthemen
Nach erfolgreichem Abschluss können Sie einen eigenen Reifen- und Vulkanisationsbetrieb gründen und führen, eine Betriebsleitungs- oder Meisterposition in etablierten Unternehmen übernehmen, Fachkräfte ausbilden und anleiten sowie Karriereoptionen in Betriebsleitung, Qualitätsmanagement und technischer Leitung wahrnehmen.
Die Fortbildung ist gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) förderfähig. Zuschüsse für Lebensunterhalt und Lehrgangsgebühren können über das Aufstiegs-BAföG beansprucht werden.
Ratgeber
Der Mechanikermeister für Reifen- und Vulkanisationstechnik ist eine Aufstiegsfortbildung nach der Handwerksordnung (HwO). Der Vollzeitlehrgang dauert etwa 12 Monate, in Teilzeit rund 30 Monate, die Lehrgangskosten liegen bei 3.500 bis 7.500 Euro. Nach bestandener Meisterprüfung verdienen Absolventen durchschnittlich zwischen 4.100 und 4.991 Euro brutto monatlich.
Karosserie- und Fahrzeugbauermeister
Der Karosserie- und Fahrzeugbauermeister ist eine handwerkliche Aufstiegsfortbildung, die Fachkräfte zur Führung von Betrieben im Karosserie- und Fahrzeugbau befähigt. Mit diesem Abschluss können Meister Betriebe leiten, Auszubildende ausbilden und sich selbstständig machen.
Fleischermeister
Der Fleischermeister ist eine Aufstiegsfortbildung im Handwerk, die Fachkräfte befähigt, einen Fleischereibetrieb eigenständig zu führen und auszubilden. Die Fortbildung vermittelt umfassendes Wissen in Betriebswirtschaft, Lebensmittelhygiene, Produktentwicklung und Personalführung.
Augenoptikermeister
Der Augenoptikermeister ist eine Handwerksmeister-Fortbildung, die Augenoptiker zur Übernahme von Führungs- und Managementaufgaben sowie zur Selbstständigkeit befähigt. Die Fortbildung vermittelt betriebswirtschaftliche, technische und rechtliche Kompetenzen für die eigenverantwortliche Leitung eines Optikerbetriebs.
Dachdeckermeister
Der Dachdeckermeister ist eine Handwerksmeister-Fortbildung, die Dachdecker zu Führungskräften und Unternehmern qualifiziert. Sie befähigt zur Leitung von Dachdeckerbetrieben, zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Übernahme von Meisterbetrieben.