Der Kraftfahrzeugtechnikermeister ist eine Handwerksmeister-Fortbildung, die Fachkräfte aus dem Kraftfahrzeughandwerk zur Führung von Betrieben und Werkstätten befähigt. Sie berechtigt zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Gründung eines eigenen Betriebs im Kraftfahrzeuggewerbe.
Dauer
12 Monate
oder 24 Mon. Teilzeit
Lehrgangskosten
7.830–9.690 €
Gehalt danach
ab 3.400 €
nach Abschluss
Prüfung
Meisterprüfung
Du leitest Werkstätten oder Betriebe im Kraftfahrzeughandwerk, planst und überwachst Reparatur- und Wartungsarbeiten an Kraftfahrzeugen, führst Fachkräfte an und bist verantwortlich für Qualitätskontrolle und Betriebsablauf. Du berätst Kunden, managst Projekte und stellst sicher, dass alle Arbeiten nach handwerklichen und rechtlichen Standards erfolgen.
Unabhängige Kfz-Werkstätten, Vertragswerkstätten von Autoherstellern, Nutzfahzeugwerkstätten, Autoreparaturbetriebe, Fahrzeugprüfstationen, Mobilitätsdienste und Caravan-Werkstätten sowie Gründung eigener Betriebe.
Erforderlich ist ein abgeschlossenes Ausbildungsverhältnis als Kraftfahrzeugtechniker oder eine gleichwertige Qualifikation im Kraftfahrzeughandwerk, mindestens 3 Jahre Berufserfahrung nach Ausbildungsabschluss oder entsprechende praktische Tätigkeiten im Handwerk.
Du erwirbst fundiertes Wissen in Motorentechnik, Elektrik und Elektronik von Kraftfahrzeugen, Diagnose- und Reparaturverfahren sowie modernen Fahrzeugsystemen. Zusätzlich lernst du Betriebswirtschaft, Personalführung, Kalkulation, Qualitätsmanagementsysteme und relevante Rechtsvorschriften des Handwerks.
Die Meisterprüfung wird von der Handwerkskammer durchgeführt und besteht aus vier Teilen: Meisterwerk (Praktische Arbeit), Fachtheorie (Schriftliche Prüfung), Betriebswirtschaft/Recht (Schriftliche Prüfung) und Berufspädagogik (Schriftliche Prüfung oder Präsentation).
Prüfungsthemen
Nach Abschluss kannst du einen eigenen Kfz-Betrieb gründen und führen, Filialen oder Werkstätten leiten, Fachkräfte ausbilden und anleiten, in höhere Managementpositionen aufsteigen oder dich als Gutachter oder Prüfer spezialisieren. Zudem eröffnen sich Möglichkeiten in Vertrieb, technischer Beratung und Unternehmensberatung.
Die Fortbildung ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, Meister-BAföG) förderfähig, mit Zuschüssen bis 75 % der Lehrgangsgebühren sowie Prüfungsgebühren.
Ratgeber
Der Kraftfahrzeugtechnikermeister ist eine Aufstiegsfortbildung nach der Handwerksordnung (HwO). Der Vollzeitlehrgang dauert etwa 12 Monate, in Teilzeit rund 24 Monate, die Lehrgangskosten liegen bei 7.830 bis 9.690 Euro. Nach bestandener Meisterprüfung verdienen Kraftfahrzeugtechnikermeister durchschnittlich zwischen 3.400 und 4.200 Euro brutto monatlich.
Seilermeister
Der Seilermeister ist eine Handwerksmeister-Fortbildung für Fachkräfte aus dem Seilerei-Handwerk. Sie befähigt zum selbstständigen Betreiben eines Seilerbetriebs, zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Übernahme von Führungsaufgaben. Mit dieser Qualifikation können Seiler ihr Handwerk auf Meisterniveau ausüben und ihr eigenes Unternehmen gründen.
Elektromaschinenbauermeister
Der Elektromaschinenbauermeister ist eine Aufstiegsfortbildung im Handwerk, die Elektromaschinenbauer zur Übernahme von Führungsaufgaben und zur Selbstständigkeit qualifiziert. Mit diesem Abschluss erhalten Sie die Berechtigung, einen Betrieb zu gründen, zu leiten und Auszubildende auszubilden.
Feinwerkmechanikermeister
Der Feinwerkmechanikermeister ist eine handwerkliche Aufstiegsfortbildung, die Fachkräfte zur Leitung von Betrieben oder Betriebsteilen qualifiziert. Sie befähigt zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Gründung eines eigenen Handwerksbetriebs im Feinwerkmechanikerhandwerk.
Böttchermeister
Der Böttchermeister ist eine Handwerksmeister-Fortbildung, die Fachkräfte des Böttcherhandwerks zur Meisterprüfung und Betriebsleitung befähigt. Nach erfolgreichem Abschluss darfst du einen Handwerksbetrieb führen, Lehrlinge ausbilden und sind spezialisierte Kenntnisse in Holzbearbeitung, Fassbau und Baumaterial-Verarbeitung nachgewiesen.