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Techniker für Verfahrenstechnik

Der Techniker für Verfahrenstechnik qualifiziert für Planung und Optimierung industrieller Produktionsverfahren, z.B. in Chemie-, Lebensmittel- oder Kunststoffindustrie.

Aufbauend auf: Chemikant

Verfügbarkeit je nach Bundesland unterschiedlich

Dauer

24 Monate

oder 42 Mon. Teilzeit

Prüfung

Abschlussprüfung

Was machst du als Techniker für Verfahrenstechnik?

Du planst und optimierst verfahrenstechnische Produktionsprozesse, überwachst Anlagen und stellst Qualitäts- und Sicherheitsstandards sicher.

Wo arbeitest du?

Chemie-, Lebensmittel- und Kunststoffindustrie, Prozessindustrie allgemein

Voraussetzungen

Die Aufnahme in die Fachschule für Technik setzt in der Regel eine einschlägige, zur jeweiligen Fachrichtung passende Berufsausbildung sowie bis zu einem Jahr einschlägige Berufserfahrung voraus -- diese Berufserfahrung kann auch während der Fachschulausbildung selbst gesammelt werden, verlängert die Vollzeit-Ausbildung dann aber entsprechend. Alternativ genügt der Abschluss der Berufsschule bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand zusammen mit mindestens fünf Jahren einschlägiger Berufspraxis. Welche Ausbildungsberufe als einschlägig gelten und die genauen Zugangsvoraussetzungen legt jedes Bundesland in seiner eigenen Fachschulordnung fest.

Was lernst du in der Fortbildung?

Du vertiefst Verfahrenstechnik, Anlagenplanung und Prozessoptimierung.

Abschlussprüfung & Abschluss

Abschlussprüfung vor der Fachschule bzw. dem zuständigen Landesschulamt: schriftliche Klausuren, Projekt- bzw. Technikerarbeit und meist eine mündliche Prüfung.

Prüfungsthemen

  • Verfahrenstechnik und Anlagenplanung
  • Prozessoptimierung
  • Technikerarbeit
  • Mündliche Prüfung

Karriere nach der Fortbildung

Nach dem Abschluss übernimmst du die Schicht- oder Prozessleitung in der industriellen Produktion.

Förderung

Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) grundsätzlich möglich, da als höherqualifizierender Fortbildungsabschluss anerkannt.

Ratgeber

Die Fortbildung zum Techniker für Verfahrenstechnik qualifiziert für die Planung und Optimierung verfahrenstechnischer Produktionsprozesse sowie die Überwachung von Anlagen unter Einhaltung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Sie dauert nach der KMK-Rahmenvereinbarung 24 Monate in Vollzeit beziehungsweise 42 Monate in Teilzeit. Eingesetzt wirst du in der chemischen und verfahrenstechnischen Industrie.

Häufige Fragen

Welche Ausbildung brauche ich vorher?
In der Regel eine Ausbildung als Chemikant/-in oder eine vergleichbare verfahrenstechnische Berufsausbildung.
Wie lange dauert die Weiterbildung?
Vollzeit in der Regel 2 Jahre, in Teilzeit meist 3 bis 4 Jahre.
Wo kann ich danach arbeiten?
In der Chemie-, Lebensmittel-, Kunststoff- oder allgemeinen Prozessindustrie.