Techniker für Biogentechnik
Der Techniker für Biogentechnik ist eine sehr spezialisierte, kaum verbreitete Fachrichtung an der Schnittstelle von Biotechnologie und Gentechnik.
Aufbauend auf: Biologielaborant
Verfügbarkeit je nach Bundesland unterschiedlich
Dauer
24 Monate
oder 42 Mon. Teilzeit
Prüfung
Abschlussprüfung
Was machst du als Techniker für Biogentechnik?
Du unterstützt bei gentechnischen Verfahren und Laborprozessen, wertest Analyseergebnisse aus und stellst die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sicher.
Wo arbeitest du?
Biotechnologie- und Pharmaunternehmen, Forschungseinrichtungen
Voraussetzungen
Die Aufnahme in die Fachschule für Technik setzt in der Regel eine einschlägige, zur jeweiligen Fachrichtung passende Berufsausbildung sowie bis zu einem Jahr einschlägige Berufserfahrung voraus -- diese Berufserfahrung kann auch während der Fachschulausbildung selbst gesammelt werden, verlängert die Vollzeit-Ausbildung dann aber entsprechend. Alternativ genügt der Abschluss der Berufsschule bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand zusammen mit mindestens fünf Jahren einschlägiger Berufspraxis. Welche Ausbildungsberufe als einschlägig gelten und die genauen Zugangsvoraussetzungen legt jedes Bundesland in seiner eigenen Fachschulordnung fest.
Was lernst du in der Fortbildung?
Du vertiefst Gentechnik-Grundlagen, Labortechnik und Biosicherheit.
Abschlussprüfung & Abschluss
Abschlussprüfung vor der Fachschule bzw. dem zuständigen Landesschulamt: schriftliche Klausuren, Projekt- bzw. Technikerarbeit und meist eine mündliche Prüfung.
Prüfungsthemen
- Gentechnische Verfahren
- Labortechnik und Biosicherheit
- Technikerarbeit
- Mündliche Prüfung
Karriere nach der Fortbildung
Nach dem Abschluss übernimmst du die Leitung von Laborteams in der Biotechnologie.
Förderung
Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) grundsätzlich möglich, da als höherqualifizierender Fortbildungsabschluss anerkannt.
Ratgeber
Als Techniker für Biogentechnik unterstützt du gentechnische Verfahren und Laborprozesse, wertest Analyseergebnisse strukturiert aus und stellst die Einhaltung von Sicherheits- und Hygienevorschriften im Labor sicher, etwa in Forschung oder Diagnostik. Die nach der KMK-Rahmenvereinbarung geregelte Fortbildung dauert 24 Monate in Vollzeit oder 42 Monate berufsbegleitend.
Häufige Fragen
Wie verbreitet ist diese Fachrichtung?
Welche Ausbildung brauche ich vorher?
Wie lange dauert die Weiterbildung?
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