Techniker für Geologietechnik
Der Techniker für Geologietechnik qualifiziert für geotechnische Untersuchungen und Baugrundgutachten und ist eine sehr spezialisierte, kaum verbreitete Fachrichtung.
Verfügbarkeit je nach Bundesland unterschiedlich
Dauer
24 Monate
oder 42 Mon. Teilzeit
Prüfung
Abschlussprüfung
Was machst du als Techniker für Geologietechnik?
Du führst geotechnische Untersuchungen durch, wertest Bodenproben aus und erstellst Baugrundgutachten.
Wo arbeitest du?
Geotechnische Ingenieurbüros, Baugrundgutachter, Bergbauunternehmen
Voraussetzungen
Die Aufnahme in die Fachschule für Technik setzt in der Regel eine einschlägige, zur jeweiligen Fachrichtung passende Berufsausbildung sowie bis zu einem Jahr einschlägige Berufserfahrung voraus -- diese Berufserfahrung kann auch während der Fachschulausbildung selbst gesammelt werden, verlängert die Vollzeit-Ausbildung dann aber entsprechend. Alternativ genügt der Abschluss der Berufsschule bzw. ein gleichwertiger Bildungsstand zusammen mit mindestens fünf Jahren einschlägiger Berufspraxis. Welche Ausbildungsberufe als einschlägig gelten und die genauen Zugangsvoraussetzungen legt jedes Bundesland in seiner eigenen Fachschulordnung fest.
Was lernst du in der Fortbildung?
Du vertiefst Geotechnik, Baugrunduntersuchung und Probenauswertung.
Abschlussprüfung & Abschluss
Abschlussprüfung vor der Fachschule bzw. dem zuständigen Landesschulamt: schriftliche Klausuren, Projekt- bzw. Technikerarbeit und meist eine mündliche Prüfung.
Prüfungsthemen
- Geotechnik
- Baugrunduntersuchung
- Technikerarbeit
- Mündliche Prüfung
Karriere nach der Fortbildung
Nach dem Abschluss übernimmst du die technische Leitung geotechnischer Untersuchungen.
Förderung
Aufstiegs-BAföG (Meister-BAföG) grundsätzlich möglich, da als höherqualifizierender Fortbildungsabschluss anerkannt.
Ratgeber
Techniker für Geologietechnik führen geotechnische Untersuchungen durch, werten Bodenproben im Labor und vor Ort aus und erstellen darauf basierende Baugrundgutachten für Bau- und Infrastrukturprojekte. Die Fortbildung nach der KMK-Rahmenvereinbarung dauert 24 Monate Vollzeit oder 42 Monate berufsbegleitend und richtet sich an Fachkräfte mit einschlägiger Vorbildung.
Häufige Fragen
Wie verbreitet ist diese Fachrichtung?
Welche Ausbildung brauche ich vorher?
Wie lange dauert die Weiterbildung?
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