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FachwirtWirtschaft & VerwaltungBBiG §53,54 KI-generiert

Energiefachwirt

Der Energiefachwirt (IHK) ist eine staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung, die Fachkräfte aus der Energiewirtschaft zu Führungs- und Managementkräften qualifiziert. Mit diesem Abschluss sind Sie befähigt, Betriebe oder Betriebsteile der Energiewirtschaft zu leiten und Fachkräfte auszubilden.

Dauer

5 Monate

oder 16 Mon. Teilzeit

Lehrgangskosten

3.500–4.765 €

Gehalt danach

ab 3.800 €

nach Abschluss

Prüfung

Fachwirtprüfung

Was machst du als Energiefachwirt?

Als Energiefachwirt übernehmen Sie Führungsaufgaben in Energieversorgungsunternehmen, Energiehandelsunternehmen oder industriellen Energiemanagement-Abteilungen. Sie verantworten Personalführung, Budgetplanung, Projektmanagement im Energiesektor und beraten bei der Optimierung von Energieprozessen. Sie koordinieren zwischen technischen Teams und Management sowie entwickeln Strategien für Energieeffizienz und Kostenoptimierung.

Wo arbeitest du?

Energieversorgungsunternehmen (EVU), Stadtwerke, Verteilnetzbetreiber, Stromhandelsunternehmen, Energieberatungsfirmen, Industrieunternehmen mit eigenem Energiemanagement, Erneuerbare-Energien-Anlagen-Betreiber und Energieeffizienz-Dienstleister

Voraussetzungen

Voraussetzung ist ein anerkannter Berufsabschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf (z.B. Elektrofachkraft, Industriekaufmann, Technischer Assistent oder vergleichbar) sowie mindestens 3 Jahre Berufspraxis, wovon mindestens 1 Jahr in der Energiewirtschaft sein sollte. Alternativ wird eine 5-jährige Berufspraxis ohne einschlägigen Berufsabschluss akzeptiert.

Was lernst du in der Fortbildung?

Sie erwerben Kompetenzen in Betriebswirtschaft, Energiewirtschaft, Energierecht, Energietechnik und Personalmanagement. Die Fortbildung vermittelt Kenntnisse zu erneuerbaren Energien, Netzmanagement, Energiehandel, Regulierung und kaufmännischen Steuerungsprozessen. Sie lernen Projektmanagement, Controlling und wie Sie Fachkräfte ausbilden und führen.

Fachwirtprüfung & Abschluss

Die IHK-Fachwirtprüfung besteht aus vier schriftlichen Prüfungsteilen (jeweils 120 Minuten) und einer praktischen Aufgabe. Die Prüfung wird von der zuständigen IHK durchgeführt. Alle Teile müssen bestanden werden.

Prüfungsthemen

  • Energiewirtschaft und Energierecht
  • Betriebswirtschaft und Personalmanagement
  • Energietechnik und Energieeffizienz
  • Projektmanagement und Qualitätssicherung

Karriere nach der Fortbildung

Nach dem Abschluss sind Sie befähigt zur Betriebsleitung von Energieunternehmen oder Energiebereichen, zur Ausbildung von Fachkräften (Ausbilderberechtigung nach AEVO), zur Selbstständigkeit als Energieberater oder Geschäftsführer sowie zum Aufstieg in Führungspositionen bei Energieversorgern, Stadtwerken oder Industrieunternehmen.

Förderung

Die Fortbildung ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, "Meister-BAföG") förderfähig, sofern die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind.

Ratgeber

Nach dem Abschluss zum Energiefachwirt übernimmst du Führungsaufgaben in Energieversorgungs- oder Energiehandelsunternehmen, koordinierst zwischen technischen Teams und Management und entwickelst Strategien für Energieeffizienz sowie Kostenoptimierung. Die BBiG-Fortbildung dauert in Vollzeit 5, in Teilzeit 16 Monate und kostet zwischen 3.500 und 4.765 Euro. Danach sind rund 3.800 Euro Gehalt üblich, mit Aufstiegschancen ins mittlere Management.

Häufige Fragen

Was kostet die Fortbildung zum Energiefachwirt?
Die Lehrgangskosten liegen typischerweise zwischen 3.500 und 4.765 Euro. Die Fortbildung ist nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG, "Meister-BAföG") förderfähig, sofern die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Fortbildung zum Energiefachwirt erfüllen?
Vorausgesetzt wird ein anerkannter Berufsabschluss, beispielsweise als Elektrofachkraft, Industriekaufmann oder Technischer Assistent, sowie mindestens 3 Jahre Berufspraxis, davon mindestens 1 Jahr in der Energiewirtschaft. Alternativ kann eine mindestens 5-jährige einschlägige Berufspraxis ohne formalen Berufsabschluss als Zugangsvoraussetzung anerkannt werden. Die genauen Zulassungsbedingungen prüft die zuständige IHK im Einzelfall.
Gibt es staatliche Förderung für die Fortbildung zum Energiefachwirt?
Ja, die Fortbildung ist über das Aufstiegs-BAföG (früher Meister-BAföG) förderungsfähig, da sie auf Basis des BBiG anerkannt ist. Es können bis zu 15.000 Euro Maßnahmenbeitrag beantragt werden, wovon ein Teil als Zuschuss (nicht rückzahlbar) und ein Teil als zinsgünstiges Darlehen gewährt wird. Beschäftigte können zudem Förderung über das Qualifizierungschancengesetz beim Arbeitgeber in Anspruch nehmen.
Welche Karrieremöglichkeiten eröffnen sich nach dem Abschluss als Energiefachwirt?
Mit dem Abschluss sind Absolventen zur Betriebsleitung in Energieunternehmen oder energiewirtschaftlichen Abteilungen befähigt und können als Ausbilder tätig werden, sofern sie die AEVO (Ausbildereignungsprüfung) absolviert haben. Darüber hinaus ist eine Selbstständigkeit als Energieberater oder Geschäftsführer möglich sowie der Aufstieg in Führungspositionen bei Energieversorgern, Stadtwerken oder in der Industrie. Die Fortbildung qualifiziert auch für spezialisierte Tätigkeiten im Bereich Energiemanagement und erneuerbare Energien.
Berechtigt der Abschluss als Energiefachwirt zum Studium an einer Hochschule?
Ja, in den meisten Bundesländern eröffnet ein IHK-Fachwirt-Abschluss nach BBiG den Zugang zu einem Hochschulstudium, auch ohne klassische Hochschulzugangsberechtigung (Abitur). In der Regel berechtigt der Abschluss zum Studium in fachlich verwandten Studiengängen, teilweise auch zum allgemeinen Hochschulzugang. Die genauen Regelungen variieren je nach Bundesland, weshalb eine Nachfrage bei der gewünschten Hochschule empfohlen wird.