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FachwirtWirtschaft & VerwaltungBBiG §53,54 KI-generiert

Automobilfachwirt

Der Automobilfachwirt (IHK) ist eine Aufstiegsfortbildung für Fachkräfte der Automobilbranche, die Führungs- und Managementkompetenzen erwerben möchten. Die Fortbildung befähigt zum eigenverantwortlichen Leiten von Betriebsbereichen, zur kaufmännischen Geschäftsführung und zur strategischen Mitgestaltung in Autohäusern, Werkstätten und Automotiveunternehmen.

Dauer

12 Monate

oder 24 Mon. Teilzeit

Lehrgangskosten

2.500–4.500 €

Gehalt danach

ab 3.476 €

nach Abschluss

Prüfung

Fachwirtprüfung

Was machst du als Automobilfachwirt?

Als Automobilfachwirt übernimmst du Führungsverantwortung in Vertrieb, Service, Werkstatt oder Management von Automobilbetrieben. Du steuerst Geschäftsprozesse, führst Mitarbeiter, optimierst Betriebsergebnisse, verhandels mit Lieferanten und Kunden sowie managst Marketing- und Verkaufsstrategien. Du bist Schnittstelle zwischen operative Arbeit und strategischer Unternehmensleitung.

Wo arbeitest du?

Autohäuser und Autohandelsgruppen, Reparatur- und Wartungswerkstätten, Betriebsstätten von Kfz-Herstellern, Fuhrparkverwaltungen, Autovermietungen, Leasinggesellschaften, TÜV und Prüforganisationen, Automobilzulieferer sowie unabhängige Servicebetriebe im Kraftfahrzeuggewerbe

Voraussetzungen

Abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Kraftfahrzeuggewerbes oder einer verwandten Branche (z.B. Kfz-Mechatroniker, Automobilverkäufer) plus mindestens zwei Jahre Berufspraxis, davon mind. ein Jahr im Betrieb tätig. Alternativ können verwandte kaufmännische oder technische Ausbildungen mit entsprechender Berufserfahrung anerkannt werden.

Was lernst du in der Fortbildung?

Du lernst kaufmännische und technische Steuerung von Automobilbetrieben, Personal- und Projektmanagement, Marketing und Vertrieb, Finanz- und Kostenrechnung, Qualitätsmanagement sowie rechtliche und compliance-relevante Themen der Branche. Zusätzlich erwerben Sie vertieftes Wissen über Fahrzeugtechnik, Kundenbetreuung und digitale Transformation in der Automobilindustrie.

Fachwirtprüfung & Abschluss

Die Prüfung ist eine IHK-Fachwirtprüfung und besteht aus vier schriftlichen Prüfungsteilen (je 120 Minuten): Kfz-Betriebswirtschaft, Personalwirtschaft/Führung, Naturwissenschaftliche/Technische Grundlagen, sowie Spezialisierungsbereich. Abgerundet wird die Prüfung durch eine mündliche Prüfung (Fachgespräch). Bestehensvoraussetzung ist das Erreichen von mind. 50 % in jedem Prüfungsteil.

Prüfungsthemen

  • Automobilbetriebswirtschaft und Rechnungswesen
  • Personalwirtschaft, Führung und Mitarbeiterentwicklung
  • Betriebstechnik und Fahrzeugtechnik
  • Marketing, Vertrieb und Kundenmanagement
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Compliance
  • Qualitätsmanagement und Prozessoptimierung

Karriere nach der Fortbildung

Nach Abschluss kannst du als Betriebsleiter, Werkstattleiter, Servicemanager oder Verkaufsleiter in Autohäusern arbeiten. Die Qualifikation eröffnet Wege in die Geschäftsführung mittlerer und größerer Automobilbetriebe, ermöglicht dir ein eigenes Autohaus zu führen oder bietet den Zugang zu weiteren akademischen Weiterbildungen wie dem Automobilwirtschaft-Studium. Du erhältst zudem die Ausbilderberechtigung.

Förderung

Die Fortbildung ist nach AFBG (Aufstiegsfortbildungsgesetz) förderfähig. Unter bestimmten Einkommensgrenzen können Lehr- und Materialkosten sowie Lebensunterhalt durch Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG) bezuschusst werden.

Ratgeber

Die Weiterbildung zum Automobilfachwirt qualifiziert für Führungsaufgaben in Vertrieb, Werkstatt oder Service von Automobilbetrieben, etwa als Schnittstelle zwischen operativem Geschäft und Unternehmensleitung. Der nach BBiG §53/54 geregelte Lehrgang dauert in Vollzeit 12, in Teilzeit bis zu 24 Monate und kostet zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Anschließend sind Gehälter um 3.476 Euro üblich.

Häufige Fragen

Was kostet die Fortbildung zum Automobilfachwirt?
Die Lehrgangskosten liegen typischerweise zwischen 2.500 und 4.500 Euro. Die Fortbildung ist nach AFBG (Aufstiegsfortbildungsgesetz) förderfähig. Unter bestimmten Einkommensgrenzen können Lehr- und Materialkosten sowie Lebensunterhalt durch Aufstiegs-BAföG (ehemals Meister-BAföG) bezuschusst werden.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Fortbildung zum Automobilfachwirt erfüllen?
Voraussetzung ist eine abgeschlossene mindestens dreijährige Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf des Kraftfahrzeuggewerbes oder einer verwandten Branche, beispielsweise als Kfz-Mechatroniker oder Automobilverkäufer. Zusätzlich sind mindestens zwei Jahre einschlägige Berufspraxis nachzuweisen, davon mindestens ein Jahr im Betrieb. In bestimmten Fällen können auch verwandte kaufmännische Ausbildungsberufe mit entsprechender Praxiserfahrung als Zulassungsvoraussetzung anerkannt werden.
Gibt es finanzielle Förderung für die Fortbildung zum Automobilfachwirt?
Die Fortbildung zum Automobilfachwirt wird durch das Aufstiegs-BAföG (früher Meister-BAföG) nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) gefördert. Dabei können bis zu 50 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungskosten als Zuschuss gewährt werden, der Rest kann als zinsgünstiges Darlehen beantragt werden. Nach erfolgreichem Abschluss werden zudem 50 Prozent des noch ausstehenden Darlehens erlassen.
Welche Karrieremöglichkeiten eröffnet der Abschluss als Automobilfachwirt?
Mit dem Abschluss qualifizierst du dich für leitende Positionen wie Betriebsleiter, Werkstattleiter, Servicemanager oder Verkaufsleiter in Autohäusern und Kfz-Betrieben. Die Qualifikation ermöglicht darüber hinaus den Schritt in die Selbstständigkeit, etwa durch die Führung eines eigenen Autohauses oder Kfz-Betriebs. Zusätzlich berechtigt der Abschluss zur Ausbildung von Lehrlingen im kaufmännischen Bereich des Kraftfahrzeuggewerbes.
Kann ich mit dem Abschluss als Automobilfachwirt studieren?
Ja, der Abschluss als Automobilfachwirt (IHK) gilt in allen Bundesländern als Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium an Fachhochschulen und in vielen Bundesländern auch an Universitäten. Dies ist durch die Kultusministerkonferenz (KMK) bundesweit geregelt, sodass Absolventen beispielsweise ein betriebswirtschaftliches oder technikorientiertes Studium aufnehmen können. Einige Hochschulen ermöglichen zudem eine Anrechnung von Prüfungsleistungen aus der Fortbildung auf das Studium.